Wenn wir über Mediation im familienbezogenen Kontext sprechen – Trennung, Scheidung, Umgang, Generationenwechsel – dann steht die BAFM für eine Langstrecke, die entwickelt, getragen und sichtbar geworden ist. Verantwortung übernehmen – nicht nur im Verfahren, sondern in der Haltung zur Beziehung, Kommunikation und Entwicklung.

Gründungsjahr und Hintergründe

Die BAFM wurde in den frühen 1990er Jahren konstituiert: Bereits Anfang 1992 lud ein interdisziplinärer Arbeitskreis zur Gründung ein. (bafm-mediation.de) Ihre Satzung wurde 1994 verabschiedet, als sich herauskristallisierte: Familienmediation braucht eigene Standards, eigene Plattform. (bafm-mediation.de)
Ausgangslage: Immer mehr Familien- und Beziehungskonflikte zeigten, dass klassisches Scheidungsrecht, gerichtliche Verfahren und psychosoziale Beratung nicht ausreichten. Es brauchte eine interdisziplinäre Antwort mit Haltung – nicht bloß Verfahren.

Wofür sie steht

„Entwicklungsmediation in Familienkonflikten“, so nennt die BAFM ihre Ausrichtung. (bafm-mediation.de) Dabei geht es nicht vorrangig um Schuldzuweisung, sondern um das gemeinsame Finden von Zukunftsbildern – im systemischen Blick auf Beziehung, Recht, Emotion und Veränderung. Kommunikation ist Glückssache – und hier wird sie bewusst gestaltet.

Aktivitäten und Angebote

Die BAFM ist nicht nur ein Vereinsname, sondern ein aktives Netzwerk mit Blick auf Praxis, Ausbildung, Forschung und Vernetzung. Beispiele:

  • Veröffentlichungen der „Richtlinien für Mediation in Familien- und Scheidungskonflikten“ als Qualitätsanker. (bafm-mediation.de)
  • Fach- und Fortbildungsveranstaltungen; im Jubiläumsjahr 2019 wurde das 25-jährige Bestehen gefeiert mit Schwerpunktfamiliennetzwerke und Generationenkonflikte. (bafm-mediation.de)
  • Geschäftsstelle mit Ansprechpartnerinnen: Geschäftsführung ist Swetlana von Bismarck, Assistenz Simone Hausmann in Berlin. (bafm-mediation.de)
  • Fachgruppen wie „Familie und Kind“, „Erbmediation“, „Cooperative Praxis“, „Eldermediation“ – Themen, die zeigen: Mediation lebt in Systemen, nicht im isolierten Einzelfall. (bafm-mediation.de)

Angebote für Mitglieder

Mitglieder der BAFM profitieren von:

  • Teilnahme an Fachgruppen und regionalen Netzwerken
  • Austausch mit Kolleg*innen mit gleicher Ausrichtung auf Familien- und Beziehungsmediation
  • Zugang zu Qualitäts- und Ausbildungsstandards sowie Bibliotheken und Netzwerken
  • Sichtbarkeit innerhalb eines Verbands mit Fokus auf praxisorientierte Qualifikation und Haltung

Mitgliedsbeitrag

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Was macht diesen Verband besonders?

Die Stärke der BAFM liegt darin, nicht nur Verfahren anzubieten, sondern eine Haltung: Familien, Beziehungen, Emotionen und Lebenswelten werden nicht als Probleme verwaltet, sondern als Systeme gestaltet. Es geht nicht darum, Konflikte zu beenden – sondern sie zu verstehen, sie zu führen, und sie als Ressource für individuelle und gemeinschaftliche Entwicklung zu nutzen. Du erkennst: „Vom Herzen zum Herzen“, wie du es in deiner Stimme sagst.