Die Deutsche Stiftung Mediation wurde am 22. März 2011 gegründet.
Sie entstand mit der Idee, Mediation nicht nur als Verfahren, sondern als Haltung, als gesellschaftliche Kulturtechnik zu etablieren – in Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Öffentlichkeit.
Wie alles begann
Aus einem Erfahrungsaustausch von Mediator:innen wuchs die Vision: Mediation soll nicht nur sporadisch eingesetzt werden, sondern selbstverständlicher Teil von Konflikt- und Streitkultur sein.
Die Gründung erfolgte in München – mit zahlreichen Stifter:innen, die Verantwortung übernehmen wollten für eine konstruktive Streitkultur.
Die Stiftung nahm sich vor: Nicht nur Mediation anwenden, sondern die Rahmenbedingungen mitgestalten. Kommunikation ist Glückssache – und dafür braucht es Struktur, Engagement und Personen, die gestalten.
Wofür sie steht
Die Stiftung setzt an mehreren Eckpunkten an:
- Mediation soll gleichberechtigt neben gerichtlichen Verfahren stehen, als ernstzunehmende Option.
- Selbstbestimmte Konfliktklärung wird gefördert – Menschen sollen befähigt werden, ihre Konflikte aktiv und verantwortlich zu gestalten.
- Wissenschaft, Forschung und Bildung sind Teil des Auftrags – eine fundierte Basis statt nur Methode.
Aktivitäten und Angebote
Die Stiftung bietet und gestaltet:
- Öffentlichkeits- und Medienarbeit zur Verbreitung der Mediationskultur.
- Projekte in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Verbraucherschutz, Konfliktkultur.
- Einen Förderverein, der Mitgliedern ermöglicht, Teil dieses Prozesses zu sein – mit jährlichem Beitrag.
- Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um Mediation theoretisch und praktisch zu verbinden.
Mitgliedschaft & Beitrag
Die Stiftung bietet eine Mitgliedschaft im Förderverein an. Der jährliche Beitrag beträgt 60 € pro Jahr.
Damit ist der Einstieg bewusst niedrig gehalten – damit möglichst viele Menschen Teil dieser Entwicklung sein können.
Was macht diese Stiftung besonders?
Die Deutsche Stiftung Mediation ist kein Verband im klassischen Sinne, sondern ein Motor für Entwicklung. Sie übt keinen fachlichen Verband aus – sondern ist Verfechterin einer Haltung: Konflikte sind nicht automatisch Pathologie, sondern Hinweis – und Gestaltungsfeld.
Sie erinnert daran: Verantwortung übernehmen heißt nicht nur, Verfahren zu kennen – sondern Haltung zu entwickeln. Kommunikation ist Glückssache? Ja – aber sie wird selbst gemacht. Du kannst schon. Es steckt in dir.

