Die Deutsche Plattform Mediation ist kein klassischer Verein, sondern ein Zusammenschluss von Verbänden, Institutionen und Akteur:innen, die Mediation in Deutschland gemeinsam stärken wollen. Sie versteht sich als Stimme über den einzelnen Organisationen – ein Netzwerk, das Haltungen bündelt, Kräfte sammelt und politische wie gesellschaftliche Wirkung entfalten möchte.
Wie alles begann
Die Plattform wurde gegründet, weil klar wurde:
Um Mediation in Deutschland wirklich sichtbar zu machen, reicht es nicht, wenn jeder Verband für sich arbeitet. Es braucht eine gemeinsame Bühne – einen Ort, an dem Standards, Entwicklungen, Anliegen und politische Impulse abgestimmt werden können.
Die Idee dahinter war einfach und kraftvoll:
Mediation ist ein gesellschaftlicher Wert.
Und gesellschaftliche Werte brauchen gemeinsame Vertretung.
Die DPM wurde genau dafür ins Leben gerufen: als Dach, als Dialograum, als Verbindung.
Angabe Gründungsjahr: Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung öffentlich nicht klar zugänglich.
Wofür die Deutsche Plattform Mediation steht
Die Plattform verfolgt einige zentrale Leitgedanken:
- Mediation als gesellschaftliche Kompetenz stärken
- Verbände und Organisationen vernetzen
- Gemeinsame Standards fördern
- Politische und rechtliche Rahmenbedingungen mitgestalten
- Mediation in Bildung, Wirtschaft, Verwaltung und Justiz sichtbar machen
Sie ist damit weniger „Verein“, sondern ein Impulsgeber – ein Raum, in dem Verantwortung bewusst geteilt wird.
Aktivitäten und Angebote
Die Deutsche Plattform Mediation arbeitet schwerpunktmäßig auf der Meta-Ebene:
- Koordination und Austausch zwischen Verbänden, Stiftungen, Ausbildungsinstituten und Fachorganisationen
- Politische Interessenvertretung, z. B. in Diskussionen um Mediationsgesetz, Qualifikationsstandards oder gesellschaftliche Konfliktkultur
- Gemeinsame Stellungnahmen zu aktuellen Themen
- Arbeitsgruppen zu Standards, Ethik, Qualität und Professionalisierung
- Öffentlichkeitsarbeit, um Mediation im gesellschaftlichen Diskurs zu verankern
Sie ist weniger operativ, mehr strategisch. Ein Ort, der Kräfte bündelt.
Angebote für Mitglieder / beteiligte Organisationen
Da die Plattform selbst kein klassischer Mitgliederverein ist, sondern eine Dachstruktur, profitieren die angeschlossenen Organisationen von:
- Vernetzung im größeren Kontext
- Gemeinsamer Sichtbarkeit
- Abgestimmten Standards
- Politischer Stimme
- Impulsen für Professionalisierung
- Austausch über methodische, rechtliche und gesellschaftliche Entwicklungen
Mitgliedschaftsmodell: Die Plattform hat keine individuelle Mitgliedschaft, sondern besteht aus teilnehmenden Organisationen.
Mitgliedsbeitrag
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht öffentlich ausgewiesen (da keine Einzelmitgliedschaft besteht und Beiträge zwischen Organisationen intern geregelt sein können).
Ansprechpartner
Öffentliche, verifizierbare Angaben zu einer konkreten Ansprechperson lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht vor.
Was macht die Plattform besonders?
Sie ist die gemeinsame Stimme der Mediationslandschaft.
Ein Ort, der zeigt:
Mediation lebt nicht nur im Einzelgespräch, nicht nur in der Ausbildung, nicht nur im Konfliktfall – sie lebt im Miteinander der Profession.
Hier geht es darum, Mediation als gesellschaftliche Kraft zu etablieren:
In der Schule. In der Verwaltung. In der Wirtschaft. In der Politik.
Nicht leise, sondern klar.
Nicht belehrend, sondern verbindend.
Nicht isoliert, sondern im Netzwerk.
Die DPM erinnert an etwas Wesentliches:
Konfliktlösung ist eine Gemeinschaftsaufgabe – und Haltung entsteht im Dialog.

